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Mittwoch, 13. Februar 2019

The Nightingale [Rezension]

Meine derzeitigen Kriterien für die Auswahl neuen Lesestoffes sind sogar für mich selbst unberechenbar. Ohne irgendeine vorher absehbare Motivation greife ich zu neuen Büchern und so war auch dieser Titel ein Spontangriff.



Freitag, 1. Februar 2019

This Savage Song [Rezension]

Meine Leseappetit ist wie erwähnt aktuell wieder richtig groß, genre-geschmacklich gibt es keine Grenzen. So habe ich auch nach wohl über einem Jahr wieder begonnen SuB-Leichen aus meinen Regalen zu ziehen. Eine gute Wahl war dabei folgendes Buch.


Montag, 28. Januar 2019

Adéle [Rezension]

Neben dem Schnee blicke ich derzeit auch ganz viel in ein weiteres Weiß, nämlich das all der Buchseiten, die ich dieses Jahr schon durchblättert habe. Ich nehme mir gerade wieder sehr gerne Zeit zum Lesen und die ausständigen Rezensionen stapeln sich bereits turmhoch auf meinem Schreibtisch.

Mittwoch, 15. August 2018

The Name of the Wind [Rezension]

Ich lese. Ich lese sogar sehr viel derzeit. Allerdings habe ich tatsächlich geschlagene zwei Wochen gebraucht um Der Name des Windes zu lesen. Ich weiß noch nicht einmal woran das liegt, denn ich habe jeden Tag sehr lange darin gelesen. Die Antwort dürfte sich aber irgendwo zwischen Fantasy-Schinken und Englisch finden lassen.


Sonntag, 29. April 2018

Pride and Prejudice [Rezension]

Meine Leseliste für die klassische Literatur ist nach wie vor lang, trotzdem wurde sie gerade in den letzten 10 Jahren durchaus überschaubarer. Mittlerweile kann ich doch auch schon ein ordentliches Kontingent an bereits gelesenen Büchern in diesem Bereich vorweisen. Viele große Meilensteine stehen natürlich dennoch aus, aber immerhin darf ich nun stolz meine erste Austen präsentieren.


Mittwoch, 15. November 2017

Sometimes I lie [Rezension]

Auch wenn ich die letzten Tage auf einer LAN verbracht, und gemeinsam mit meinem Team damit beschäftigt war beim Dota Tunier möglichst effizient auszuscheiden, habe ich zwischendrin immer wieder die Zeit gefunden ein wenig in meinem eReader zu lesen. Mittlerweile vermisst meine Hand allerdings die gedruckten Bücher und daher war es für dieses Monat wohl erstmal wieder genug mit den ebooks.


Freitag, 10. November 2017

Sworn to Silence [Hörbuch-Rezension]

Ich habe es angekündigt und bislang ziehe ich es auch durch: der November gehört den Thrillern! Eigentlich plane ich meine Lesestunden sonst nie im Voraus, aber da meine Kenntnis in diesem Genre derart beschränkt ist lege ich momentan einen Marathon hin. Mein erster Streckenabschnitt war folgender Titel.


Sonntag, 15. Oktober 2017

Godsgrave [Rezension]

Die Fantasy hat mich nach wie vor fest im Griff und auch ich erwidere gerne diesen Händedruck. Zumal mein Dota Squad gerade eine Flaute erlebt und ich mich anstatt in Videospielen eben gemeinsam mit meinen Protagonisten prügeln muss. Da war Band 2 der Nevernight Chronicles überaus willkommen.

Sonntag, 8. Oktober 2017

Six of Crows [Rezension]

Und schonwieder gleite ich auf Rabenschwingen in den nächsten Lesemonat. Aber nebst Füchsen und Eulen kann es eigentlich gar nicht genügend Raben auf Buchcovern geben - meine Meinung! Die Fantasy hat es mir jedenfalls wieder angetan und während vor meinem Fenster der feuchte Nebel vorüber zieht kämpfe ich mit den nächsten Protagonisten bereits wieder gegen Sandkraken.


Mittwoch, 4. Oktober 2017

Nevernight [Rezension]

Hier kommt auch schon die letzte ausständige Rezension des Septembers. Das Buch war ein hervorragender Abschluss zu diesem wunderbaren Lesemonat und ich möchte gerne mit allen teilen, wie sehr ich es genießen konnte.


Montag, 14. August 2017

Mayhem [Rezension]

Aha! Da wildert doch jemand außerhalb seines üblichen Genre-Reviers! Ja, das bin wohl ich. In letzter Zeit bin ich - von Berufs wegen- sehr bemüht ein möglichst breites Buchtipp-Spektrum bieten zu können, deswegen wage ich mich in recht ungewohnte Literatur-Gefilde.



Montag, 19. Juni 2017

Lux: Origin [Rezension]

Falls es irgendjemand noch nicht bemerkt haben sollte: ich lese wieder. Und das gleich ganz ordentlich. Eigentlich hatte ich mich bisher eher für den Winterleser gehalten, aber aktuell lässt es sich mit einer gewissen Sonnenresistenz ausgezeichnet auf meinem Balkon aushalten. Mittlerweile bin ich auch gar nicht mehr so weiß wie all die Buchseiten, denen ich mich in der Zeit gewidmet habe.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Lux: Opal [Rezension]

Eine gefühlte Ewigkeit hat es gedauert, aber nun habe ich es endlich geschafft all die alten, ausstehenden Rezension zu verfassen. Nun kann ich mich also den neuen, ausständigen Rezensionen widmen. Hurray. Kürzlich habe ich diesen Doppeldecker angerissen, der gleich den dritten und den vierten Band der Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout enthält. Wie auch schon bei seinem Vorgänger möchte ich die Teile allerdings einzeln rezensieren.


Mittwoch, 1. Februar 2017

Carry On [Rezension]

Mein "Auflesen" Motto des Monats Januar traf auch dieses (in meiner Lesegeschichte #3) Buch von Rainbow Rowell. Nachdem ich von Fangirl recht begeistert war, musste natürlich sogleich das Spin-Off davon her, das ich mir sogleich als ebook kaufte. Tatsächlich ist es dann zunächst beinah ein Jahr lang versumpft. Ich bin ausgesprochen froh, dass ich es wieder hervorgehoben habe.



Inhalt:


Trotz einer großen unmittelbaren Bedrohung besucht Simon Snow auch das letzte Jahr seine Schule für Zauberer. Neben der täglichen Gefahr durch das tückische Humdrum*, welches die ganze magische Welt zu verschlucken scheint hat er auch noch die Trennung von seiner Freundin und das Verschwinden seines Mitbewohners zu verarbeiten. Merkwürdigerweise scheint ihn jedoch letzteres am meisten zu belasten, obwohl er den hinterlisten Vampir Baz, mit dem er seit dem ersten Schultag sein Zimmer eigentlich abgrundtief hasst.


Mistys Meinung:


Da habe ich wohl eine etwas verwirrende Inhaltsangabe verfasst, aber es ist wirklich schwierig den Inhalt derart zusammen zu kürzen, daher möchte ich hier noch ein paar helfende Ausführungen machen. Zunächst einmal: ja, wir haben hier eine Art Harry Potter Abkupferung, sowohl was die Figuren, die magische Welt und natürlich auch die Zaubererschule angeht. Das ist von der Autorin absolut gewollt und bezieht sich auf die Fan Fiction, die ihre fiktive Hauptfigur in ihrem anderen Roman Fangirl verfasst. Das heißt wir haben hier die Fan Fiction einer fiktiven Harry-Potter-basierten Fanfiction. Das Highlight daran: Cath -die Protagonistin von Fangirl- verfasst eine Fanfiction in welcher die beiden männlichen Opponenten sich ineinander verlieben. Man stelle sich also eine Romanze zwischen Harry und Draco vor.

Nun zur eigentlichen Geschichte. Wie erwähnt hatte ich zunächst etwas Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, auch für mich war es nicht ganz einfach eine Welt kennen zu lernen, die quasi im letzten Schuljahr einsteigt, Harry Potter und Hogwarts derart ähnelt und es doch nicht ist, weil ich die Figuren natürlich noch nicht so lange kenne. Erst als ich über die ersten 100 Seiten hinaus war konnte ich mich mit den Charakteren zurechtfinden und dank vieler Rückblicke auch die fehlenden Schuljahre aufholen. Erst ab diesem Zeitpunkt merkte ich so richtig, dass ich in gewisser Weise auch eine Parodie von HP vor mir hatte, was ich dank vieler witziger Seitenhiebe der Autorin doch sehr genossen habe.

Nebst der vielen humorvollen Stellen konnten für mich im Vergleich aber vor allem auch die Figuren und ihre ambivalenten Charakterzüge glänzen. Ganz im Unterschied zu Rowling haben wir in dieser Geschichte nämlich noch weit weniger Schwarz-Weiß Darstellungen, sondern viele Abstufungen und Entwicklungen. Auch die politischen Machtverhältnisse treten viel stärker in den Vordergrund und oft hatte ich das Gefühl hier auch eine geschichtliche Abhandlung von Revolution und Diktatur vor mir zu haben, magische Welt hin oder her. Das hat mich zwar in diesem Genre sehr überrascht, ich fand diese Mischung jedoch ausgesprochen gelungen.

In letzter Zeit scheine ich warm für Liebesgeschichten zu werden, wie mir scheint, denn auch diese hier fand ich ganz wundervoll. Die entsprechenden Konfliktpunkte der beiden Rivalen bietet natürlich eine tolle Basis für diverse Tauzieh-Momente, die die Autorin auch sehr geschickt nützt um Spannung zwischen den beiden aufzubauen. Besonders schön fand ich aber auch, dass endlich einmal nicht viel diskutiert wird à la "bin ich wirklich schwul?", sondern dass es schlichtweg von den Figuren so hingenommen wird. Angenehme Abwechslung.

Das Englisch ist wie üblich im Jugendbuchbereich eher leicht zu verstehen, ein paar Magiebegriffe kannte ich schon aus der Hogwartswelt, ein paar neue Wörter waren natürlich trotzdem dabei. Lest das Buch doch bitte und sagt mir wie ihr HUMDRUM in diesem Kontext übersetzen würdet.

Fazit:


Ein klares Monats- und womöglich sogar Jahreshighlight, dass aufgrund seiner überraschenden Komplexität hinsichlich der Figuren, der angenehmen Liebesgeschichte (frei von Kitsch; versprochen!) und der richtigen Portion an Spannung ein vollkommenes Lesevergnügen war.

*jeder der sich in der Lage fühlt The Insidious Humdrum gekonnt zu übersetzen, möge nun vortreten!

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Titel: Carry On
Autorin: Rainbow Rowell
Verlag: Macmillan
Sprache: Englisch
ebook: 529 Seiten

Donnerstag, 26. Januar 2017

A Court of Thorns and Roses [Rezension]

Hoppla. Lesestark war dieser Jänner, jawohl, aber die Rezensionen jammern hier schonwieder mächtig hinterher. Da finde ich sogar sogleich noch eine aus dem Vorjahr. Auf geht's! Ja, und die Katze betätigt sich erfolgreich im Photobombing. Ich lass das jetzt mal so.




Inhalt:


Um ihre Familie vor dem Hungertod zu bewahren tötet die junge Feyra auf einer winterlichen Jagd einen ungewöhnlich riesigen Wolf. Dabei ahnt sie noch nicht, dass es sich bei dem Tier um einen verwandelten Faeri-Abgesandten* handelt, wird jedoch wenig später von einer weiteren mächtigen Bestie ins Faeri-Reich verschleppt, um für ihren Mord zu büßen. Dabei gerät sie in ein ewig währendes Tauziehen um die Macht.

Mistys Meinung:


Wieder einer dieser Titel, die ständig im kunterbunten Young Adult Instagram Mosaik auftauchen und die ich natürlich auch selbst unbedingt haben musste. Glücklicherweise war dieser Titel wieder ein Glückstreffer, auch wenn ich ihn aufgrund der Brutalität und diverser anderer Überschreitungen doch eher in den High Fantasy Bereich schieben würde.

Genreangelegenheiten aber außen vorgelassen; das ist jedenfalls mein erstes Buch von Sarah J. Maas, Throne of Glas ist bei mir nämlich bisher noch nicht in meine Regale gewandert. Zu Beginn des Buches hatte ich zunächst jedenfalls nicht ganz unbegründete Bedenken hinsichtlich der sehr schablonenhaften Familienmitglieder von Feyre. Schlecht wie sie von diesen trotz ihrer Ernährerrolle behandelt wird, kam ich mir doch vor in einem Aschenputtelabklatsch. Gott sei Dank wird sie aber recht früh im Buch von diesen getrennt, um ihre Gefangenschaft im Faeri-Reich anzutreten.

Ab diesem Part der Geschichte war ich ganz eins mit der Story und fand die unterschiedlichen Figuren und Kreaturen ausgesprochen schön gestaltet und soweit auch sehr einfallsreich. Den Handlungsfortlauf empfand ich zwar nicht als wahnsinnig originell, entsprach aber durchaus meinen Erwartungen an das Genre. Feyra bleibt größtenteils die unnahbare, kühl-kämpferische Protagonistin, die sich aus jedem Schlamassel zu winden weiß, trotz der vielen Nachteile ihrer menschlichen Herkunft. Solche Heldinnen bin ich aber durchaus gewöhnt, lieber gewöhnlich bodenständig als ungeschickt originell. Zudem lässt sich ihre schroffe Art durch ihren harten Werdegang rechtfertigen, insofern kann ich mich nicht beschweren.

So richtig gelungen und für den Wert der Geschichte unabkömmlich war in diesem Buch aber tatsächlich die Liebesgeschichte. Selten, dass dieser meist leider nicht auszulassende Teil der Unterhaltungsliteratur wirklich mein Wohlfallen erregt, aber hier fand ich ihn wirklich gelungen. Da mag es sogar vorgekommen sein, dass ich schmachtend durch einige Kapitel geflogen bin, die besonders gut romantisch-erotisch gefüllt waren (...für ein Jugendbuch ein wenig sehr erotisch).

Als Reihenauftakt fand ich das Buch ausreichend schlüssig und gut in seiner Einführung in die unbekannte Welt und sehe dennoch ausreichend Potential für die Folgebände, möglicherweise sogar mit Liebesdreieck? Ich bin gespannt.

Das Englisch empfand ich als einen Tick schwerer wie etwa im Urban Fantasy Genre, kamen doch viele veraltete Begriffe vor, die ich erst nachschlagen musste. 

Fazit:


Durchaus gelungener, stabiler Reihenauftakt, der für mich tatsächlich vor allem durch die Liebesgeschichte glänzen konnte. Der zweite Band steht bereits in Reichweite.

*ich finde nicht, dass Fee die korrekte Übersetzung wäre, bin aber auch mit Elfe nicht zufrieden, daher bleibt dieser Begriff im Original 

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Titel: A Court of Throns and Roses
Autorin: Sarah J. Maas
Verlag: Bloomsbury
Sprache: Englisch
Reiheninfo: Band 1/?

Sonntag, 8. Januar 2017

The Sun is also a Star [Rezension]

Instagram ist ein herrliches Pflaster für Bücherfreunde (und natürlich auch sonstige Suchtler jeder Art), geteilte Bücherlust sorgt bei mir selbst für größeren Lese- aber auch Kaufrausch. Bei diesem Titel hätte ich allerdings erwartet einen guten Deal zu landen, kenne ich die Autorin Nicola Yoon doch schon von Du neben mir. Das fand ich letztes Jahr sehr vielversprechend und hätte mir bei ihrem zweiten Buch noch mehr erwartet. Gesucht - nicht gefunden.


Inhalt:


Daniel und Natasha haben beide einen bedeutungsvollen Tag vor sich. Während aber Daniel auf dem Weg zu einem Aufnahmegespräch für ein College ist, ist Natasha unterwegs zur Einwanderungsbehörde, um mit aller Macht zu versuchen die Abschiebung ihrer Familie nach Yamaika zu verhindern. Sie treffen sich scheinbar zufällig, doch scheint ein jeder weiterer ihrer gemeinsamen Schritte wie vorhergesehen und besonders Daniel versucht Natasha davon zu überzeugen, dass sie füreinander bestimmt sind.

Mistys Meinung:


Einmal kurz durchatmen und ein letztes Mal nachdenken, ehe ich meine Meinung über dieses Werk kund tue........Sekunde......ok. Ich versuche jetzt wirklich mein möglichstes, um einfach nur eine negative Rezension und keinen Verriss zu verfassen, da ich davon mittlerweile eigentlich abgekommen bin, aber einige garstige Worte wird es wohl dennoch geben müssen.

Ich war von diesem Buch nämlich derart negativ überrascht, dass ich nicht umhin komme, das auch genau so auszuformulieren. Ich möchte sogleich mit einer kurzen Nörgelei darüber beginnen, dass ich es nicht ausstehen kann, wenn Autoren (besonders im YA Bereich) ihre Protagonisten gezwungen extraordinär und über alle Maßen speziell gestalten, sodass sie allerallerbestens gleich noch einen wundervollen Kontrast zueinander bieten. Manche Figuren, die ein wenig in diese Richtung gehen (wie etwa Jack aus Holding up the Universe) lasse ich oft gelten, ein wenig farbenfroh darf ein Buchcharakter ja durchaus sein. Hier haben wir aber die junge, wissenschaftlich versierte und lediglich an Physik und Fakten glaubende, dunkelhäutige Natasha mit pompöser Afrofrisur und recht schroffer Gesinnung und den jungen, dichterisch und überaus romantisch veranlagten Daniel, koreanischer Abstammung mit Zopf und auffallender Sensibilität.

Macht doch nichts, mag man munkeln, ist doch schön wenn sich Figuren verschiedener ethnischer Herkunft kennen und lieben lernen. Was aber wenn diese Figuren ihre gegensätzliche Einstellung vor sich stellen und ich beinahe eine jede Konversation über Zufall versus Schicksal, Liebe versus Chemie, Fakten versus Romantik vorhersagen kann? In meinen Augen ist das dann ermüdend und es hilft mir absolut nichts, wie vermeintlich außergewöhnlich die beiden Figuren sonst auch sein mögen. Zudem die Geschichte mit ihren tausend kleinen, exakt passenden Zufällen einem die Schicksalhaftigkeit wirklich sehr aufdrängt.

Dazu kommt, dass dieses Buch vor hoffnungsloser Romantik praktisch übergeht und das leider ebenso wenig mein Fall ist. So lernen sich Natasha und Daniel an einem eigentlich sehr prekären Tag für Natasha kennen, aber ihre Gefühle füreinander werden so stark, dass sogar die sonst wie gesagt sehr schroffe Natasha nicht erwehren kann sich hauptsächlich für ihn zu interessieren und ein bisschen weniger für die bevorstehende Abschiebung. Mir selbst ist gleich wer an instant Liebe glaubt oder nicht, aber für die Spannung einer Geschichte finde ich sie sehr langweilend. Und eher unpassend die deraus resultierenden, klar positiven Folgen für alle anderen beteiligten Figuren. Ein Tag mit Daniel ( ja die ganze Geschichte spielt sich wirklich an einem einzigen Tag ab!) und Natasha rettet die Beziehung zu ihrem Vater, ihre eigene berufliche Zukunft und dank eines kleinen Danke noch das Leben einer depressiven, suizidgefährdeten Beamtin. Ich weiß, dass dieses Buch einfach nur eine positive Botschaft versenden möchte, aber gerade letzteres geht mir einfach zu weit.

Bei dieser Geschichte bin ich mir übrigens sicher, dass wir uns nicht einfach am falschen Fuß erwischt haben, selbst im Zustand hellster Euphorie würde mich diese Abhandlung nerven.

Fazit:


Überhaupt nicht mein Fall. Übertrieben konträr aufgesetzte Figuren, die vorhersehbare, typisch alltagsphilosophische Gespräche führen, welche wiederum dazu führen, dass die Welt zu einem besseren Ort wird. Nein danke.

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Titel: the sun is also a star
Autorin: Nicola Yoon
Verlag: Delacorte Press
Sprache: Englisch
Taschenbuch: 348 Seiten

Dienstag, 27. Dezember 2016

Holding up the Universe [Rezension]

Kurz vor Jahresschluss melde ich mich nocheinmal zurück vom weihnachtlichen Arbeitsstress und finde dank zweier (wohlverdienter) freier Tage auch noch ein wenig Zeit für Aufräumarbeiten, lesen und bloggen. Da ich in den Wochen zuvor kaum über arbeiten, essen und schlafen hinaus gekommen bin, sah es in dieser Hinsicht im Dezember eher karg aus. Aber genug von der Plackerei, wenden wir uns einem netten Jugendbuch zu.




Inhalt:


Nachdem Libby es mit dem Titel "Americas Fattest Teen" in die Schlagzeilen geschafft hat, verbringt sie zwei Jahre damit radikal abzunehmen und im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine zu kommen. Sie wagt auch den Schritt zurück in eine öffentliche High School und ist bereit sich allen schulischen und sozialen Hürden zu stellen. Neben den üblichen Schmähungen und Beleidigungen anderer Mitschüler trifft sie dort auch auf Jack, den beliebten Radaumacher, der sie ebenfalls einer üblen Blamage aussetzt, ihr jedoch zugleich sein best gehütetes Geheimnis anvertraut.

Mistys Meinung:


Jugendbuch ist und bleibt eines meiner meistgelesensten Genres, es gibt zuviele Tage in Jahr, da ich solch leicht geschriebene, liebevolle Lektüre einfach unheimlich genieße (obwohl ich mich sonst absolut ungern in meine eigene Schulzeit zurück versetze). Aber es erstaunt mich einfach bei jedem Titel von neuem welch gelungene, tiefsinnige Literatur es in diesem Bereich heutzutage gibt, ich selbst erinnere mich ledlich an literarische Moralkeulen (nimm keine Drogen, lauf nicht von zuhause weg, verhüte mal besser, Finger weg von Zeugen Jehovas....), die auch sprachlich nicht wirklich sonderlich gut verpackt waren.

Hier haben wir jedoch erneut eine kleine Perle auf diesem Gebiet und obwohl ich mit der doch recht offenkundigen Message "liebe dich so wie du bist" natürlich nicht begeistert durch die Welt ziehe, war ich trotzdem berührt von der liebevollen Geschichte. Zunächst einmal lag dies an der angenehm positiven Hauptfigur Libby, die frei von jedem Girliegezicke auftritt und deren Launen stets nachvollziehbar blieben. Ihr männlicher Gegenpart Jack, der unter der seltenen Krankheit Prosopagnosie leidet fand ich ein wenig erzwungen speziell, schließlich begegnet man sehr selten Leuten, die nicht in der Lage sind Gesichter zu erkennen. Da ich aber dieses Krankheitsbild als begeisterte Leserin von Oliver Sacks grundsätzlich interessant finde, arrangierte ich mich damit auch in dieser Geschichte und empfand sie als passables Konfliktpotential (und jeder Roman braucht irgendein Konfliktpotential).

Die Handlung sorgte ebenso wie die Sprache für einen angenehm plätschernden Lesefluss, ohne zu sehr auf Spannungshöhepunkte zu pochen (was ich aber bei Contemporary YA auch gar nicht erwarte). Die zahlreichen anderen Figuren rundeten die Geschichte für mich recht schön ab und ich war froh, dass einige Personen auch ambivalent und nicht nur schwarz/weiß dargestellt wurden (eine gnadenlos böse Zicke aber braucht eine jede Schulzeit).

Neben den Hürden, die Libby nach ihrer Rückkehr auf die Schule so bestehen muss bleibt natürlich auch die sich entwickelnde Liebesgeschichte ein großer Bestandteil der Handlung. Einige romantischere Kapitel bleiben natürlich nicht aus, im großen und ganzen fand ich den Hergang aber angenehm bodenständig und war damit sehr gut unterhalten. Das Englisch ist dabei nicht sonderlich schwer zu lesen, die meisten Jugendbegriffe waren mir geläufig und ich fand die Sprache der beiden Hauptfiguren oft recht witzig.

Fazit:


Eine recht liebevolle und witzige Geschichte zweier außergewöhnlicher Jugendlicher, die man schnell und gerne in sein Herz schließt. Für Fans von John Green und Rainbow Rowell auf jeden Fall ein heißer Tipp.

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Titel: Holding up the Universe
Autorin: Jennifer Niven
Verlag: Penguin Random House
Sprache: Englisch
Taschenbuch: 391 Seiten

Sonntag, 20. November 2016

Onyx [Rezension]

Kurz bevor mich das Weihnachtsgeschäft verschlucken wird (ist dieses Jahr der Erste Advent doch schon im November) möchte ich  noch ein paar Blogbeiträge verfassen. Dann wird ihn wohl der alljährliche Winterschlaf erfassen und erst wieder nächstes Jahr so richtig erwachen. Buchmäßig ist meine Freizeit jedoch momentan noch wundervoll ausgeschmückt und so hätte ich noch einige Rezensionen in petto.


Inhalt:


Achtung Spoiler!

Nach der anfänglich etwas holprigen Kennenlernen von Daemon und Katy gestehen sich die beiden ein, dass sie etwas füreinander empfinden, dennoch bleibt sie abweisend. Redet sie sich doch ein, dass ihr Alien-Anwärter von Beginn an charmanter hätte vorgehen sollen. Dass ein neiner Schüler auftaucht, der ebenfalls Interesse an ihr bekündet erleichtet die Angelegenheit nicht wirklich und auch dass sie selbst übernatürliche Kräfte zu entschwickeln scheint trägt zu weiterem Chaos bei.

Mistys Meinung:


Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben und einen zweiteiligen Jugendbuchroman definitiv einzeln rezensieren. Gut, dass ich so vorgegangen bin, denn dieser zweite Teil der Reihe ist schonmal ein ganz anderes Kaliber als der erste, den ich wirklich recht unterhaltsam gefunden habe. Hier konnte ich -wie mancher merken möge- nicht einmal so recht bei der Inhaltsangabe zusammen reißen (bereits hier mag manche Formulierung ein wenig sticheln).

Nun gut, aber nun direkt zum Buch: wie erwähnt fand ich Obsidian wirklich gelungen und es hat mich definitiv dazu animiert es schnell lesen zu wollen. Die Konfrontationen zwischen Deamon und Katy fand ich zumeist erbaulich und sie hatte sicherlich ihren Reiz. Allerdings habe ich bereits befürchtet, dass auch die Folgebände sich alleine auf das Auf-und-Ab der beiden konzentrieren würde und voilà genau das war der Fall. Banal gesagt mag ich keine Pärchen deren Verbindung sich dadurch erhält, dass sie ständig aneinander geraten, weder im echten Leben noch in Büchern. Das erste Kennenlernen der beiden ist vorbei, dennoch wissen sie nicht wohin mit sich, obwohl sie sich heimlich begehren wie den Stein der Weisen. Aber mangelnde Kommunikation und ausreichend Eifersüchteleien dehnen sich wirklich über sehr viele Seiten hin und das dämpfte meinen Lesegenuss wirklich. Zudem wusste ich nicht so recht, was ich von dem Dreiecksspiel halten sollte, aber irgendwie musste wohl von außen ein wenig Wind in den Plot, was für mich nicht ganz gelungen ist.

Trotzdem positiv erwähnenswert finde ich die Hauptfigur Katy selbst. Zwar fand ich die Kämpfe zwischen ihr und ihrem Lover wirklich ermüdend, aber sie als Figur weiterhin sympathisch. Und was mich auch in diesem Band durchhalten hat lassen war ihre witzige Sprache, die sicherlich im Englischen weit besser heraus kommt als in den Übersetzungen und ich bin sehr sehr froh, dass ich sie im Original begonnen habe.

Ebenfalls grundsätzlich interessant fand ich die Tatsache, dass Katy selbst beginnt übernatürliche Kräfte zu entwickelt, die nach einer Heilung von Daemon auf sie über gegangen sind. Damit tritt sie ein wenig aus dem üblichen Paranormal-Schatten, der das schwächere menschliche Glied automatisch zum beschützenswerten Objekt macht. Hätte ich ein wenig mehr Kämpfe gegen Arum und weniger zwischen den bekommen wäre das sicherlich kurzweiliger gewesen. Ich hoffe sehr, dass sie die Folgebände ein wenig mehr darauf konzentrieren werden, denn ich werde ihnen auf jeden Fall noch eine Chance geben.

Fazit:


Definitiv kein Höhenflug mehr wie der Vorgängerband und leider sogar ein ziemlicher Dämpfer in meinen Augen. Darauf hoffend, dass die Reihe sich wieder ein wenig mehr vom Teenie-Drama wegbewegen möchte hoffe ich auf den nächsten Teil.

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Titel: Onyx
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Entangled Teen
Sprache: Englisch
Reiheninfo: Band 2/5

Sonntag, 6. November 2016

Obsidian [Rezension]

Manche Bücher laufen mir einfach derart oft über den Weg im Internet, dass ich mich irgendwann tatsächlich von ihnen verführen lasse, obwohl ich mich ihrem Charme zuvor erfolgreich entzogen habe (und ja..bei Büchern ist eine solche Aussage vollkommen unbedenklich). Über diese Collector's Edition meines Wichtelgeschenks bin ich direkt hergefallen, habe zwar noch nicht beide Teile fertig gelesen, mich jedoch dazu entschlossen sie einzeln zu rezensieren. So wird zweimal dasselbe Cover zu sehen sein, aber auf die beiden enthaltenen Bücher werde ich einzeln eingehn.




Inhalt:


Nach ihrem Umzug in ein neues Heim ist Katy überrascht wie schnell es ihr gelingt wieder eine Freundschaft zu schließen, noch dazu mit ihrer gleichaltrigen, lebensfrohen Nachbarin. Dadurch verliert auch sogleich das neuanstehende Schuljahr seine Schrecken und Katy beginnt sich mit der neuen Situation zu arrangieren. Allerdings steht der Bruder ihrer neuen besten Freundin ihrem Einleben im Wege und unternimmt mehrmals Versuche die Freundschaft zu unterbinden. Mit seinen Provokationen reizt er Katy bis zur Weißglut und dennoch gelingt es ihm nicht sie von seiner Familie und deren großem übernatürlichen Geheimnis fern zu halten.

Mistys Meinung:


Nun, ich habe versucht den Inhalt so wenig wie möglich "sappy" zu gestalten, möchte aber definitiv nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in diesem ersten Band Twilight all over again vorfinden. Alle Teenage-Phantasien des scharfen Bad Boys als Nachbarn, der noch dazu übernatürliche Fähigkeiten besitzt werden erfüllt. Aber ich möchte ein weiteres Mal ehrlich sein: dieses Buch hat mir extrem gut gefallen.

Wie jeder weiß scheue ich mich nicht davor meine Liebe zu wenig hochtrabender Literatur zu zeigen, aber bei YA Liebesgeschichten bin ich doch gerne einmal etwas verhalten, weil sie mich oft wirklich sehr nerven. Aber dieses Buch hatte es einfach in sich. Möglicherweise war es die ebenso natürliche wie humorvolle Sprache der Hauptfigur, die mir den Lesefluss geebnet hat, jedenfalls war ich vollkommen von der Geschichte eingenommen. Auch wenn die Story freilich nicht das Rad neu erfunden hat, kommt sie wie von selbst ins Rollen und ich habe in der Arbeit tatsächlich die Stunden gezählt, bis ich wieder nach Hause konnte um weiterzulesen (wobei ich mich knapp nach Mitternacht dazu zwingen musste wirklich nurmehr ein Kapitel zu lesen).

Von der Schwärmerei zurück zur Erde und einigen genaueren Beschreibungen. Die Hauptfigur ist bodenständig und sympathisch mit einer angemessenen Brise an Selbstironie. Das kennt man natürlich ausreichend aus dem Chick-Lit Genre, aber ihr Charakter hier bleibt jedenfalls glaubhaft. Daemon bekommt alles an Sexappeal und erotischer Verschlagenheit was gerade noch tolerierbar ist, aber auch ihn konnte ich als Gegenstück akzeptieren (und das fand ich doch überraschend, wird sonst ein solcher perfekter literarischer Lehmmann nicht geschickt genug geformt könnte ich mich stundenland echauffieren und ihn der Lächerlichkeit preisgeben). Die Konflikte der beiden bleiben reizvoll und sorgen sicherlich hauptsächlich dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt, um sie sich endlich näher kommen zu sehen. Die Autorin versteht es auf jeden Fall ihre Leser(innen, ja hier braucht man ein innen) auf die Folter zu spannen. Manche Handlungen und Reaktionen von Katy fand ich etwas überzogen und für die jeweilige Situation nicht wirklich passend, aber darüber habe ich hinweggesehen und sie häufen sich nicht wirklich.

Aber auch nebst der Liebesgeschichte, die einem unterhaltsamen Tauziehen gleicht, fand ich das übernatürliche Element sehr gelungen und auch spannend. In naturwissenschaftlicher Hinsicht muss man natürlich einige Augen zudrücken, aber wegen seiner Evidenz liest man ein solches Genre ohnehin nicht. Somit konnte ich diesen Teil in vollen Zügen genießen, obwohl ich ein wenig verhalten bin was den Folgeteil Onyx (und natürlich auch die drei weiteren Bände) betrifft, weil ich mir nicht sicher bin, ob mich die Unsicherheit ob ihrer Gefühle der beiden auf lange Sicht unterhalten können.

Das Englisch ist jedenfalls sehr unterhaltsam, gerade in Hinblick auf die vielen jugendsprachlichen Dialogausdrücke. Bei manchen Begriffen -gerade wenn es um den Zustandswechsel von Daemons Gestalt geht- musste ich doch ein wenig grübeln, bzw. sie nachschlagen, um dem Geschehen wirklich folgen zu können, aber ansonstigen sehr gut und flüssig zu lesen.

Fazit:


Ein wirklich gelungener Einstieg, der sogar mich überzeugen und in seinen Bann ziehen konnte. Wer dem Genre seine Eigenheiten zugesteht ist mit diesem Buch auf jeden Fall sehr gut unterhalten.

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Titel: Obsidian
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Entangled Publishing
Sprache: Englisch
Reiheninfo: Band 1/5

Samstag, 30. April 2016

Fangirl [Rezension]

Da ich dank des Osterwichtelns zu diesem Wunschbuch gekommen bin und mir nach Aristote et Dante découvrent les secrets de l'univers sogleich wieder nach Jugendbuch zumute war schnappte ich mir sogleich dieses Buch, dass sich ebenso unerwartet wie unvermittelt in einen Page-Turner verwandelte.



Inhalt:


Die Zwillingsschwestern Cath und Wren haben ihr ganzes bisherigen Leben gemeinsam verbracht und waren zu jedem Zeitpunkt ein eingeschweißtes Team. Doch als die beiden auf die Universität gehen möchte Wren mit einem Mal einen eigenen Freundeskreis aufbaun und überlässt die schüchterere Cath ihrer Einsamkeit. Diese beschäftigt sich daraufhin noch mehr mit ihrem liebsten Hobby, nämlich dem Schreiben von Fan-Fiction. Trotzdem gibt es einige Leute vom Campus, die versuchen ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, doch Cath fällt es außerordentlich schwer aus sich heraus zu gehen.

Mistys Meinung:


Nachdem die liebe Insi so von diesem Buch geschwärmt hatte und mir auch Eleanor und Park von Rainbow Rowell sehr gut gefallen hatte, musste ich es auch Fangirl unbedingt lesen. Witzigerweise hatte ich mir rein vom Cover her eine andere Geschichte vorgestellt, als sie es denn nun tatsächlich war, doch das hat meiner Lesefreude keinen Abbruch getan. (Ich hätte übrigens gedacht es handele sich um einen E-Mail-Flirt oder etwas in der Richtung).

Zwar war ich zunächst ein wenig skeptisch was die Figuren anbetrifft, da ich Zwillingsschwestern welche den Namen Cath und Wren tragen, doch ein wenig aufgesetzt finde, doch die sympatischen Figuren konnten mich trotzdem gleich für sich einnehmen. Ebenfalls ein klein wenig störend fand ich den Umstand, dass Cath von Anfang an wirklich mehr als prüde erscheint und das ist eine Eigenschaft, mit der ich zugegebenermaßen nicht besonders viel anfangen kann.

Trotzdem hat mich die Story sofort in ihren Bann gezogen und ich fand die Mischung zwischen der Realiät in der Cath und Wren sich aufhalten ebenso interessant wie die vielen Einzüge der Fan-Fiction an der Cath die ganze Zeit über schreibt. Diese Abwechslung fand ich sehr gelungen und sie verstärkte meinen Lesefluss zusätzlich. In Puncto Lesefluss muss ich sagen, dass dieser bei diesem Buch so gut funktionierte wie schon lange nicht mehr. Rückblickend kann ich gar nicht mehr genau sagen, was mir konkret so gut an der Geschichte gefallen hat, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen wollte. Bei manchen Büchern passiert dies einfach wie von selbst, ohne dass man es genauer erläutern könnte und das trifft bei Fangirl vollkommen zu.

Die Geschichte konnte mich also schlichtweg packen und meine Faszination für sie auch die ganze Handlung über Aufrecht erhalten und das auch obwohl ich fand,  dass die männliche Figur Levi -die im Laufe der Zeit mehr an Bedeutung gewinnt- eine etwas merkwürdige Wahl der Autorin ist (meine persönlich Ansicht). In meinen Augen sicherlich kein Traumpartner. Somit bringe ich zwar schonwieder ein negatives Argument, aber eigentlich verstärkt es meine positive Meinung in Summe nur noch, weil ich trotz den Dingen, die mich persönlich nicht ansprechen vollkommen zufrieden mit der Lektüre war.

Auch das Englisch fand ich nicht besonders schwer, gewisse Campus bezogene Begriffe musste ich zwar nachschlagen bzw. erfragen, aber abgesehen davon vergaß ich sehr schnell beim Lesen, dass es sich nicht um meine Muttersprache handelte.

Fazit:


Obwohl es mich von den Figuren her eigentlich nicht wirklich hätte ansprechen dürfen, konnte mich dieses Buch komplett in seinen Bann ziehen und hat mich dazu gebracht stundenlang ohne Pause durchzulesen. Schlichtweg ein liebevoller Page-Turner.

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Titel: Fangirl
Autorin: Rainbow Rowell
Verlag: MACMILLAN
Sprache: Englisch
Taschenbuch: 476 Seiten