Montag, 7. April 2014

Für den Herrscher aus Übersee [Rezension]

Ja, zugegeben, den Monat geht schon wieder gar nichts voran!! Ich hänge einfach noch immer an Schuld und Sühne, das sich momentan nur quälend langsam abarbeiten lässt. Zudem fehlt mir im Moment wirklich die Leselust. Ich denke es würde definitiv Zeit werden wieder ein Buch zum perönlichen Amusement zu lesen und etwas weniger tiefgründige Klassiker. Wenn ich mir die Rezensionen der anderen Blogger ansehe reizt es mich schon sehr. Nun gut, zu diesem Buch; da ich es für die Uni lesen musste und gemeinsam mit anderen Studierenden in einem Kurs besprochen habe nehme ich es für die Kategorie "Synchronschwimmen" der Olympia-Challenge.



Inhalt:


Zwei von den Eltern zurück gelassene Kinder bekommen von ihrem Großvater die Geschichte erzählt, wie er einst versuchte einer abgestürzten Japanerin das Flugzeug zu reparieren, während eine emsige Fliegerin versucht ihre aufgezogenen Zugvögel in deren Winterreservoir zu bringen. Auch die beiden Kinder verbringen einen Großteil ihrer Freizeit damit sich der Pflege von Vögeln zu widmen und erste Flugversuche zu unternehmen.


Mistys Meinung:


Ich muss gestehen, dass mir dieses Buch zwar sehr gut gefallen hat, ich aber nicht einmal genau sagen kann warum das so ist. Zunächst war ich etwas verwirrt von den Übergängen zwischen den einzelnen Figuren, doch war mit der hohen sprachlichen Qualität sehr zufrieden. Mir gefielen die Formulierungen und verschiedenen Verbindungen die thematisch mit Fliegen verknüpft waren. Die Übergänge zwischen den Kapiteln sind ebenfalls mit gelungenen Wortwiederholungen bzw. Ähnlichkeiten verbunden, was mir sehr zusagte.

Die Charakterzüge und Reaktionen des Großvaters erschreckten mich an vielen Stellen und auch die Geschichte mit der Japanerin fand ich mitunter sehr seltsam. Generell lässt mich das Buch insofern etwas ratlos zurück und ich versuche mich damit anzufreunden, dass viele Texte eben kein großes Rufzeichen mit sich herumtragen, das dem Leser hingehalten wird, sondern vielmehr einige kleine Fragezeichen über der Geschichte schweben.

Dafür finden sich einige märchenhafte Elemente, die eigentlich zum angenehmen Lesevergnügen beitragen. Insofern kann ich das Buch als quasi luftige wenn auch nicht immer leichte Lektüre empfehlen, da es auch nur wenige Seiten hat. Mehr kann ich tatsächlich dazu nicht sagen.

Fazit:


Nicht immer eindeutige, wenn gleich sprachlich sehr schön gestaltete Geschichte, die sich schnell lesen lässt.

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Titel: Für den Herrscher aus Übersee
Autorin: Teresa Präauer
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 137 Seiten

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