Dienstag, 31. Dezember 2013

Boy Nobody [Rezension]

Da rauscht auch schon die letzte Rezension des Jahres herein und kann mich somit für den letzten Tag von 2013 zurücklehnen - für dieses Jahr ist ausgebloggt und dank diesem Post geht es sich aus, dass ich ebensoviele Einträge verzeichnen kann wie letztes Jahr, obwohl ich zwischendurch im Sommer eine ordentliche Flaute hatte. Diese wurde jedoch überwunden und ich nehme mir wirklich fest vor eine solche nächstes Jahr nicht entstehen zu lassen.



Inhalt:


Als neuer Junge an der Schule hat der Protagonist, der sich als Benjamin vorstellt nicht etwa das Ziel sich bestmöglich zu integrieren und gute Noten zu schreiben - sondern er soll über eine Freundschaft mit dessen Tochter an den Bürgermeister von New York gelangen und diesen töten. Sein Beruf ist eigentlich Auftragskiller und er ist einer Organisation unterworfen, deren Einflüsse er selbst nicht durchschauen kann. Sein Auftrag gestaltet sich jedoch überraschend schwierig, da sich Sam -die Tochter des Bürgermeisters- seinen Annäherungsversuchen geschickt entzieht.

Mistys Meinung:


Ich denke ich habe mir dieses Buch vor allem wegen seinem Cover geschnappt, das ich wirklich für gelungen halte und zudem war ich auf der Suche nach einem englischsprachigen Buch, das nicht sonderlich viel Konzentration beim Lesen erfordern würde. Somit auf jeden Fall ein Erfolg.

Die Rezension, die mir bisher auf den anderen Blogs begegnet sind waren durchwegs eher negativ, insofern waren meine Erwartungen bezüglich dieses Buches wirklich sehr niedrig. Daher war ich recht froh, dass es mich eher positiv überraschte. Ich bin absolut kein Thriller-Experte, von diesem Genre halte ich mich sonst eher fern, aber die Geschichte fand ich durchaus passabel und spannend. In anderen Rezensionen wurde wiederholt die einfache Sprache kritisiert, aber da ich bei englischer Literatur wenig genaues Sprachgefühl mitbringe, hat mich das Original hier gar nicht gestört, wobei ich mir vorstellen könnte, dass die deutsche Übersetzung eher mager ausfällt. Es lässt sich jedenfalls wirklich flott lesen und man fühlt sich sehr erfolgreich so schnell die Seiten hinter sich zu lassen, was durch die vielen kurzen Kapitel noch gefördert wird.

Die vielen modernen Elemente, die Einzug in die Geschichte finden wie etwa soziale Netzwerke, das Internet an sich und Programme wie Spotify o.ä. haben mir ebenfalls sehr zugesagt, da sie keineswegs fremd wirken, was wirklich in vielen Büchern für mich bisher schon der Fall war. Das macht die Geschichte zu einer sehr modernen Erzählung, die sich damit durchaus behaupten kann.

Die Figuren wirkten mitunter etwas schablonenhaft, doch daran habe ich mich nicht wirklich gestört, da sich die Handlungsspanne immerhin nur über 5 Tage zieht, bleibt dafür eben nicht viel Platz. Der Handlungs-Höhepunkt schließlich kam für mich überraschend und ich war mit dem Ende auch recht zufrieden. Etwas genervt war ich, als ich entdecken musste, dass dieses Buch wieder nicht abgeschlossen für sich steht, sondern eine Fortsetzung haben wird. Ich würde mich wirklich über mehr Einzelbände freuen in der Bücherwelt! Ich denke aber, dass ich mir die Fortsetzung besorgen werde, die Geschichte hätte durchaus noch Potential.

Fazit:


Angenehme, schnelle Geschichte mit einfachem Englisch, die sich wirklich sehr für eine kurze Lektüre zwischendurch eignet.

-----------------------------------------------------------------
Titel: Boy Nobody
Autor: Allen Zadoff
Sprache: Englisch
Taschenbuch: 348 Seiten
Reiheninfo: Band 1 von ??

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen