Mittwoch, 16. Mai 2012

War Horse [Rezension]

War Horse von Michael Morpurgo ist eines jener Bücher das mir seines Covers wegen geschenkt wurde. Ich mag Bücher, ich mag Pferde - das weiß so mancher und probiert deswegen die Kombination. Diese Theorie geht zwar nicht immer ideal auf, ist aber in diesem Falle zufrieden stellend. Das Cover jedenfalls ist dank des kürzlich erschienenen Films wirklich wunderschön.

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Die Geschichte selbst erinnert mich stark an "Black Beauty", denn auch in diesem Buch wurde die Handlung bereits aus der Sicht des Pferdes erzählt. Die Idee ist also nicht ganz neu, ebensowenig wie die Umsetzung: Der Chrakter und die Reflektionen der Tiere ähneln sich sehr. Wie auch schon Black Beauty ist Joey ein den Menschen stets wohlgesonnenes und ergebenes Arbeitstier - ganz gleich wie diese es auch behandeln. Es wächst in England auf einer Farm auf und wird während des Ersten Weltkrieges an die Armee verkauft. Gemeinsam mit den Menschen lernt Joey die Schrecken des Krieges kennen und wechselt nicht nur einmal ungewollt die Seite.

Die Charaktere sind zwar relativ flach gezeichnet (aber das lässt sich verschmerzen, wer braucht schon ein philosophisches Pferd), die Story lässt sich dafür angenehm leicht lesen und macht War Horse damit zu einem netten Schmöker zwischendurch.



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Titel: War Horse
Autor: Michael Morpurgo
Sprache: Englisch
Taschenbuch:182 Seiten

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